Windows 7 – Der Umstieg!

Nachdem ich bis vor einigen Tagen im privaten Bereich noch ausschließlich mit Windows XP gearbeitet hatte erfolgte mein Umstieg (bzw. der Begin des Umstiegs) vor zwei Wochen.
Mein altes XP-Systems war nach 3 Jahren intensivem Gebrauch leider am Ende, da die Vermüllung einfach zu sehr auf die Performance drückte. Da die Tests mit den Vorabversionen von Windows 7 hatten mich bereits optimitisch gestimmt, dass der direkte Umstieg und somit die Auslassung von Windows Vista (was bei mir bisher immer nur Grauen ausgelöst hatte meiner Meinung als ähnlich gescheitertes System wie damals Windows ME zu betrachten ist) die richtige Wahl sein könnte. Die finale Version von Windows 7 war seit kurzem verfügbar und so überlegte ich eigentlich nur kurz, ob ich mit Windows XP weiter machen soll, oder den Umstieg wage.

Kurzerhand hatte ich eine weitere Festplatte in meinem Tower auf dem die Installationsroutine von Windows 7 Professional vor sich hin ratterte. Da die Hardware passte nahm ich direkt die 64-Bit-Version.
Einige Minuten später war schon alles fertig, sämtliche Hardware-Treiber waren selbstständig mit installiert worden. Lediglich Drucker und einen USB-Seriell-Adapter musste ich händisch nachinstallieren. Nach ca. 2 Stunden stand also das Grundsystem und von Anfang an war ich angetan von der Geschwindigkeit. Sowohl beim Bootvorgang, als auch beim Handling im System – Ich mag fast behaupten, die Kiste rennt wie sau!

Windows-Leistungsindex

Fazit nach 2 Wochen: Meine Arbeitsumgebung ist vollständig eingerichtet und alle Programme laufen problemlos mit dem neuen Betriebssystem. Nachdem ich diverse Sicherheits- und Warnmeldungseinstellungen, wie z.B. die Benutzerkontensteuerung, Browserschutz, etc. deaktiviert habe kann ich auch ohne nervige Bestätigungsabfragen, Meldungen und Warnungen  arbeiten. Die neue (interaktive) Taskleiste gefällt mir besonders gut, sind z.B. mehrere Fenster eines Programms geöffnet, werden sie automatisch zu Gruppen zusammengefasst. Fährt man mit der Maus über das Symbol, wird eine Vorschau der Fenster oder Tabs angezeigt. Über einen Rechtsklick lassen sich diese dann ganz einfach sortiert hintereinander oder geordnet nebeneinander ausrichten. Jedes Programm läßt sich für einen schneller Zugriff fest in der Taskleiste verankern. Per Rechtsklick erreicht man ebenfalls eine s.g. „Jump List“, dort findet man häufig verwendete Befehle, zuletzt aufgerufene Dateien, Programme und Ordner. Gründlich überarbeitet und mit vielen neuen Funktionen glänzen auch der Taschenrechner, Paint und WordPad. 
Lediglich negativ aufgefallen ist mir das neue Startmenü, welches sich nicht mehr auf „klassisch“ umstellen läßt und mit dem ich mich daher erst noch anfreunden muss. Ebenso gewöhnungsbedürftig ist die Struktur der Programm- und Systemordner, die teilweise nur aus Verknüpfungen besteht.

Letztendlich muss ich aber sagen, » ich bin begeistert vom neuen Windows! «

23. September 2009

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  • 1. Christoph  |  28. September 2009

    5.9 du Loser 🙂

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