Disclaimer – Un/Sinn?!

In einem Artikel bei Dr. Web habe ich heute interessante Informationen über den Sinn und Unsinn von Disclaimern gefunden. So wie ich selbst haben unzählige Webmaster den Disclaimer unterhalb des Impressums eingebunden. Laut Aussagen des Autors ist dies völlig Sinnlos, da die „Haftungsausschlusserklärung“ nur gültig werden kann, wenn sie vom Besucher auch von vornherein gelesen und akzeptiert wird.

Grundvoraussetzung für die Einbeziehung des Disclaimers wäre nämlich, dass dieser notwendigerweise gelesen wird, bevor der fragliche Inhalt der Seite abgerufen werden kann. Dies ist bereits in den meisten Fällen nicht gegeben. Ist die Webseite dennoch so konstruiert, dass verletzende Beiträge nur über den Disclaimer erreicht werden können, so kann das bloße Weiterklicken widerum nicht generell als Einverständnis mit dem Haftungsausschluss angesehen werden. Denn, dass der User das „Überspringen“ des Disclaimers stets als Einverständnis in die Haftungsfreizeichnung versteht lässt sich rechtlich nicht erfassen.

Im weiteren Verlauf wird sogar ein Beispiel beschrieben, in dem sich der Disclaimer als „Schuss nach hinten“ ausgewirkt hat.

26. Oktober 2010

Artikel gespeichert unter: IT'ler - Leben

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