IT’ler – Leben

ODBC mit Office 2003 auf Windows 7 x64

Um mit einer älteren Office Version (z.B. Excel oder Access 2003) auf einem Windows 7 (oder einem anderen 64bit Windows) per ODBC-Verbindung Daten aus einer SQL-Tabelle zu lesen, muss man die Verbindung auch explizit im 32-bit ODBC Administration Tool anlegen.
Dieses findet man hier: %windir%\SysWOW64\odbcad32.exe

Hier der passenden Microsoft Artikel: https://support.microsoft.com/en-us/help/2721825/unable-to-create-dsn-for-microsoft-office-system-driver-on-64-bit-versions-of-windows

jetzt kommentieren? 31. Januar 2017

Terminalserver 2012 Standalone

Zwischen den Terminal-Services des MS Server 2008 und 2012 hat sich im wesentlichen nicht viel geändert, so dass diese routinemäßig über Rollen und Features zu installieren sind. Die Remotedesktopdienste unterteilen sich in RemotedesktopgatewayRemotedesktoplizensierung, Remotedesktop-Sitzungshost und Remotedesktop-Verbindungsbroker, die somit auch auf verteilten Servern (Clustern) eingerichtet werden könnten.
Für mich aber völlig uninteressant, da ich einen simplen Standalone Terminalserver für 5 User in der Workgroup (also unabhängig einer Domäne) einrichten wollte, was soweit auch problemlos funktionierte.
Bis auf die „Verheiratung“ des Sitzungshosts mit dem Lizenzserver, denn hierfür gibt es weder im Server-Manager, noch in der RD-Lizensierungsdiagnose eine Möglichkeit…
Nach langer Suche wurde ich fündig, die fehlende Verknüpfung muss man bei der mir gewählten domänenlosen Konstellation quasi von hinten herum unterjubeln. Dies ginge über die Powershell, oder wie folgt, mit den lokalen Gruppenrichtlinien.

Local Computer Policy -> Computer Configuration -> Administrative Templates -> Windows Components -> Remote Desktop Services -> Remote Desktop Session Host -> Licensing

„Use the specified RD license servers“ = myservername

„Set the Remote Desktop licensing mode“ = Per User

bisher 3 Kommentare 12. März 2013

KFZ-Ladekabel für BlackBerry 9900

USB-Kabel Die bisherigen BlackBerry Modelle ließen sich alle noch ohne weiteres über ein universal 12 Volt USB-Apapter (z.B. von Belkin) im Auto laden. Jedoch funktionierte dies bei meinem neuen Bold 9900 nicht mehr. Mit der Meldung „Das an Ihr Blackberry-Gerät angeschlossene Ladegerät kann nicht zum Aufladen Ihres Akkus verwendet werden“ verweigert es die Verbindung.
Abhilfe schafft man dem Ganzen, indem man entweder ein original 12 Volt Ladegerät kauft, oder selbst kurz zum Lötkolben greift. Man muss nämlich lediglich die geräteseitigen Datenleitungen (weiß und grün) des USB-Kabels kurzschließen und schon funktioniert die Ladung wie gewohnt.

jetzt kommentieren? 20. Juli 2012

QNAP NAS – Gefährliches Firmwareupdate

QNAP NAS - Firmwareupdate tödlich!

Kürzlich hatte ich auf Grund einiger Systemfehler ein NAS von QNAP (TS-659 Pro+) mit der neusten Firmware bespielt, worauf hin in das Gerät dann aber völlig zu spinnen began. Ein Hardwarereset half nicht, es blieb bei Abstürzen im Bootvorgang und gab keinem Zugriff mehr zum Administrationsmenü… Ich wandte mich also an den Support, der auch prompt antwortete:

Das Problem liegt höchstwahrscheinlich an den verwendeten, nicht-kompatiblen Festplatten.

Sind die Festplatten nicht kompatibel, ist eine einwandfreie Funktion des QNAP-NAS nicht gewährleistet bzw. kann dies zu vielen Problemen führen.

Seltsam, die verwendeten 2TB Platten standen plötzlich auf der „Not Recommended – Liste“. Vor ca. 1 Jahr waren sie aber noch „empfohlen“, aber dies erklärt die Anmerkung: „Diese Laufwerke haben die anfänglichen Kompatibilitätstests der QNAP Labs bestanden. Dennoch empfehlen wir Ihnen diese Festplatten nicht in QNAP-Produkten zu verwenden, da viele Nutzer von negativen Erfahrungen mit diesen Festplatten berichteten.“
Na klasse, die machen es sich ja einfach… was einem aber keiner erzählt, dass die Festplatten scheinbar mit der aktuellen Firmware mal so gar nicht mehr harmonieren.

Aber auch ein Downgrade der Firmware gestaltete sich als schwierig, denn wie ich im Laufe der 2 Tage, die ich mich insgesamt mit der Problematik beschäftigten durfte herausfand, speichert QNAP eine Kopie der Firmware, sowie der Systemkonfiguration in einer s.g. HPA (Host Protectet Area) eines jeden Festplatten-Laufwerks. Somit kann man das Gerät zwar ohne Festplatten mit einer älteren Firmware bespielen, aber sobald man eine von den Festplatten (obgleich Formatiert oder auch per Herstellertool komplett ausgelöscht) wieder in das Gehäuse schiebt und bootet, werden Firmware und Konfiguration aus der HPA übernommen und schon wieder ist alles im A****. Folglich muss man auf jeder Festplatte auch noch die HPA bereinigen (funktioniert sehr gut mit dem Tool HDAT2), bis man das System wieder mit der alten Firmware betreiben kann.

Also Finger weg vom Firmwareupdate, bevor man nicht die aktuelle Kompatibilitätsliste der Festplatten abgeglichen hat.

jetzt kommentieren? 09. Februar 2012

„Programm starten“ bei RDP-Zugriff auf Server 2008

Im „Remotedesktopverbindung“ -sdialog läßt sich in den erweiterten Optionen (Bild 1) ein Startprogramm hinterlegen, welches sofort nach erfolgreicher Verbindungsherstellung in der Sitzung ausgeführt werden soll. Bis Windows Server 2003 funktionierte dies auch ohne Probleme mit den Standardkonfigurationen. Doch ab Server 2008 (R2) passierte nichts mehr. Es gab weder Fehlerdialoge, noch Einträge im Ereignisprotokoll und erst recht keinen Programmstart!

Nun zur Lösung, die Serverseitig eingerichtet wird:

  1. Auf dem Server muss die Rolle des „Remotedesktop-Sitzungshost“ installiert werden. (Bild 2)
  2. In den Eigenschaften der „RDP-Tcp“ Verbindung setzt man nun im Tab „Umgebung“ die Berechtigung für das Startprogramm. (Bild 3)
  3. Und erlaubt in den Einstellungen der „RemoteApp-Bereitstellung“ im Tab „Remotedesktop-Sitzungshostserver“ die Ausführung von nicht aufgeführte Programmen bei der ersten Verbindung. (Bild 4)

Et voilà – Beim nächsten Verbingsversuch startet auch das gewünschte Programm automatisch mit!

bisher 1 Kommentar 07. Oktober 2011

Kyocera Fehlermeldung – „Call Service 0150:0000000“

Einige Modelle der Kyocera Ecosys Serie FS-XXXX (z.B. der FS-2000, oder FS-2020) neigen nach längerer Laufzeit zu Problemen mit ihrem EEPROM. Diese zeigen sich durch eine „Call Service 0150:XXXXXXX“ Fehlermeldung im Display direkt nach dem Einschalten. Entgegen vieler Aussagen von Servicepartnern und Technikern ist der Fehler (sollte die Garantie bereits abgelaufen sein) auch ohne einen teuren, meist nicht mehr rentablen Austausch des Mainboards zu beheben. Gewusst wie, laufen die meisten Geräte schon nach wenigen Sekunden wieder wie zuvor…

Man besorge sich eine passende Firmware zum Gerät (als „User“ leider nicht auf offiziellem Wege bei Kyocera zu bekommen) und eine CompactFlash-Speicherkarte. Die CF-Karte formatiert man in FAT32 und kopiert die Firmwaredatei *.x (z.B. S2F8_1000010001.x) aus dem Ordner ENGINE darauf. Auf der Rückseite des Druckers befindet sich die Netzwerkkarte, bzw. eine Slotblende, die sich mittels 2 Schrauben entfernen lässt. Hier hinter verbirgt sich ein Anschluss für die CF-Karte. Wenn man diese nun eingesteckt hat, schaltet man das Gerät ein und es wird selbstständig die neue Firmware geladen. Sobald alle drei Lampen leuchten ist der Vorgang beendet, man kann das Gerät wieder aussschalten, die CF-Karte entfernen und die Netzkarte bzw. Slotblende wieder einbauen. Nach dem Einschalten funktioniert das Gerät in den meisten Fällen wieder einwandfrei! (Funktioniert ebenfalls mit einem USB-Stick und dem entsprechenden Anschluss)

bisher 13 Kommentare 13. April 2011

Blackberry BESAdmin feat. DomainAdmin

Wer Domänenadmin in einer Exchangeumgebung mit integrierten Blackberry Enterpriseserver ist, war bisher immer von der Nutzung des Emailversand über ein Blackberry-Endgerät ausgeschlossen, da die nötige „Send As“ Berechtigung beim BESAdmin nach ein paar Stunden automatisch zurückgesetzt wurde.
Mit folgender Lösung ist es mir nun gelungen, trotz Mitgliedschaft in der Gruppe der Domänenadmins das „Send As“ Recht dauerhaft zu setzen und somit eine einwandfreie Emailkommunikation per Blackberry zu betreiben.
(Man benötigt das Tool „dsacls“ aus dem Windows Server 2003 SP1 Support Tools Paket)

  1. Blackberry Router Dienst stoppen.
  2. Active Directory Verwaltung öffnen. Eigenschaften des Benutzers. Reiter „Sicherheit“. Benutzer „besadmin“ hinzufügen und diesem die Berechtigung „Send As“ geben.
  3. Folgendes Script ausführen:
    dsacls „cn=adminsdholder,cn=system,dc=domainname,dc=com “ /G „DOMAINNAME\BESadmin:CA;Send As“
    z.B. für die Domäne „test.local“:
    dsacls „cn=adminsdholder,cn=system,dc=test,dc=local“ /G „TEST\BESadmin:CA;Send As“
  4. ca. 20 Minuten warten.
  5. Blackberry Server neu starten.

jetzt kommentieren? 18. März 2011

Disclaimer – Un/Sinn?!

In einem Artikel bei Dr. Web habe ich heute interessante Informationen über den Sinn und Unsinn von Disclaimern gefunden. So wie ich selbst haben unzählige Webmaster den Disclaimer unterhalb des Impressums eingebunden. Laut Aussagen des Autors ist dies völlig Sinnlos, da die „Haftungsausschlusserklärung“ nur gültig werden kann, wenn sie vom Besucher auch von vornherein gelesen und akzeptiert wird.

Grundvoraussetzung für die Einbeziehung des Disclaimers wäre nämlich, dass dieser notwendigerweise gelesen wird, bevor der fragliche Inhalt der Seite abgerufen werden kann. Dies ist bereits in den meisten Fällen nicht gegeben. Ist die Webseite dennoch so konstruiert, dass verletzende Beiträge nur über den Disclaimer erreicht werden können, so kann das bloße Weiterklicken widerum nicht generell als Einverständnis mit dem Haftungsausschluss angesehen werden. Denn, dass der User das „Überspringen“ des Disclaimers stets als Einverständnis in die Haftungsfreizeichnung versteht lässt sich rechtlich nicht erfassen.

Im weiteren Verlauf wird sogar ein Beispiel beschrieben, in dem sich der Disclaimer als „Schuss nach hinten“ ausgewirkt hat.

jetzt kommentieren? 26. Oktober 2010

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