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Der erste Marathon

20x30-FMBA2393 Am 26.10.2014 lief ich meinen ersten Marathon. Es war in Frankfurt am Main, angenehmes Wetter, tolle Stimmung, schöne Strecke, ich war gut unterwegs, doch dann kam Kilometer 38…

Beginnen wir etwas früher, die Idee zum Marathon in Frankfurt entstand Anfang des Jahres, meine Lauffreunde aus dem Karnevalsverein überredeten mich zur Anmeldung. Die war dann auch schnell getätigt und in den folgenden 5 Monaten passierte weiter nicht viel (bis auf die üblichen Läufe 🙂 ). Im Juni began ich mich mit der Vorbereitung zu beschäftigen und erstellte mir (kostenlos) einen Trainingsplan über MY ASICS. Da ich neben der Arbeit noch intesiv und mitten im Hausbau war, hatte ich nur zwei Trainingstage pro Woche angebenen und basierend auf meiner Halbmarathonzeit von 1:25 Std. gab der Plan 3 Std. als mögliche Zielzeit für die 42,2 km an… sportlich dachte ich, aber beließ es dabei.
Im Juli startete ich mit den ersten Läufen nach Plan und merkte direkt, dass ich keine Muße dazu hatte, mich an die vorgegebenen Zeiten, die während des Laufs variierten, zu halten. So richtete ich mich lediglich nach den Distanzen und lief mein „normales“ Tempo nach persönlichem empfinden. Die Läufe steigerten sich so allmählich bis auf 35 km. Die langen Laufe machte ich Sonntags, oft in Begleitung meiner Freundin auf dem Fahrrad, die mich dabei zwischendurch mit einem Isodrink und Gel versorgte. So verlief die Vorbereitung trotz aufreibendem Hausbau recht angenehm, ich fühlte mich gut!

Am Wochenende des Marathon reisten wir bereits Samstags nach Frankfurt, in einem Appartment im Five Elements Hostel, das mitten im Rotlichtviertel lag (interessant zu beobachtendes Schauspiel am Abend 😉 ), aber fußlaufig gut von Start und Ziel erreichbar war, hatten wir uns recht günstig eingemietet. Wir holten unsere Startunterlagen ab, schlenderten einmal über die Marathonmesse, lösten die Gutscheine bei der Pasta-Party ein und schauten uns schonmal den Zielbereich mit dem roten Teppich in der Festhalle an.

Startaufstellung am Marathon-Tag, war ich sehr nervös, ich weiß es schon gar nicht mehr, aber das Wetter war gut und ich fühlte mich gut! Zu 4 hatten wir uns im Startblock mit der Zielzeit 3:45 Std. eingeordnet, aber was da um uns herum sah waren meines erachtens überwiegend Leute die keine 3:45 zu laufen vermochten… Startschuss, langsam kam das Feld ins Trudeln und schon bald erreichten wir das Starttor. Ich versuchte ein Tempo zu finden, pendelte mich bei 4:30 ein, aber irgendwie hatte ich es ja schon befürchtet, 1000 um mich herum liefen alle (wesentlich) langsamer – falscher Startblock. Fast bis Kilometer 10 lief ich im „Zick-Zack“! Ab jetzt lief es locker und gut, im Bereich von Kilometer 30 erreichte ich die Traube um den „3:15-Pacer“ und ließ diese hinter mir. Bei 35 Kilometern merkte ich erste Einbußen, ich fühlte mich schwächer, nahm am Versorgungsstand nochmal ein ISO-Gel und einen vollen Becher Wasser zu mir, doch da war es wohl schon zu spät. Allmählich kam leichtes Zwicken und den Beinmuskeln auf, ich wurde langsamer, musste die 3:15 Truppe ziehen lassen und (ich möchte es nicht unnötig umschreiben 😉 ) ich „kackte“ richtig ab! An einer Versorgungsstation bei Kilometer 38 blieb ich das erste Mal kurz stehen, tauchte meine Kopf in einen Wasser-/ Schwammbottich, trank zwei Cola, trabte wieder langsam an, aber die Luft war raus, die Waden zwickten immer mehr und bei Kilometer 40 gab es den ersten schönen Krampf. Ab jetzt ging es nur noch leicht trabend, überwiegend gehend voran und ich schleppte mich von Krampf zu Krampf. Es war grauenhaft, das Publikum feuerte mich wirklich super an, aber ich war am Ende. So schleppte ich mich irgendwie bis ins Ziel, konnte mich nicht freuen, es nicht genießen… Ich hatte mich so auf ein leckeres Bier im Ziel gefreut, aber daran war nicht zu denken, ich war total im ARSCH.

Immerhin hat es am Ende zu einer Zielzeit von 03:28:07 gereicht, über die ich mich aber erst ein paar Stunden später freuen konnte, nachdem ich wieder etwas aufgepeppelt war.
Der eigentlich Stolz und das tolle Gefühl diesen Lauf gemeistert zu haben folgte allmählich und aus dem ersten Gedanken im Ziel „das machst du nie nie nie mehr wieder“, wurde schon bald das Verlangen nach „nochmal, das kannst du besser“!

 

jetzt kommentieren? 29. April 2016

GoPro Liveview (Videoüberwachung)

Videoüberwachung mit einer GoPro – eine wohl ehr seltene Anwendung, doch durchaus möglich! Die GoPro Cams eignen sich nämlich nicht nur für Action- und Sportaufnahmen, sondern auch hervorragend zur stationären Livebildübertragung.
Für ein Projekt im rauen Produktionsumfeld suchte ich nach einer Kamera, die ein Livebild mit möglichst großem Winkel zeigt. Zufällig kam ich auf die Idee zu einer Testaufnahme mit meiner GoPro Hero 2.  Das Ergebnis war perfekt, super Qualität, top Auflösung, simple Übertragung per HDMI und noch dazu im Vergleich zu anderen industriellen Anwendungen spottenbillig…

Für die letztendliche Projektumsetzung kam folgendes zum Einsatz:

jetzt kommentieren? 16. Mai 2013

Gitalele Yamaha GL 1

Yamaha GL1 Seit Jahren schon Pfadfinder und kann am Lagerfeuer immernoch keine Gitarre spielen – geht ja gar nicht, hab ich mir zumindest so überlegt. Also was tun? Wohl oder übel mal so eine Klampfe besorgen, kann ja nicht so schwer sein 😀 .
Da mir eine normale Gitarre aber zu klobig ist um sie mit ins Lager zu nehmen suchte ich nach kompakten Alternativen, dabei stieß ich auf die Yamaha GL 1, eine s.g. Gitalele. Diese Mischung aus Ukulele und Gitarre sollte also sein! Nach ein wenig recherche im Netz fand ich noch ein nettes Testvideo (s. u.) und bestellte die GL 1 zusammen mit einem Freund im empfohlenen RockShop für 49,- EUR.
Jetzt bin ich immerhin schon stolzer Besitzer einer Gitalele, ob das mit dem Spielen jemals klappt werden wir sehen…

jetzt kommentieren? 30. November 2011

Hähnchen am Spieß!

Lecker! Lecker!Eine Aktion die schon lange auf meiner To-Do-Liste stand konnte ich über Pfingsten nun endlich in die Tat umsetzen. Mit den Jungpfadfindern waren wir auf Hike, sprich die Kids mussten zum Lagerplatz wandern und wir Leiter hatten entsprechend den Tag über Zeit mal ein „Hähnchen am Spieß“ über dem offenen Feuer zu braten.
Zuerst wurde ein Feuer entfacht und gut geschürt um einen schönen Grundstock an Glut zu erhalten. Die frischen Federviecher würzte ich mit Hähnchengewürz, bevor sie auf den Spieß geschoben und mit Hilfe einer Schnur fest verknotet wurden. Unter stetigen Wenden und Erhaltung einer konstanten Glut hieß es jetzt 3 Stunden waaaaaaaaaaaaaarten. Zum Schluss pinselte ich die Tierchen noch mit meinem handgeschnitzen Pinsel mit guter BBQ-Sauce ein und ließ sie noch einmal kurz und kräftig brutzeln. Das war’s dann auch schon und geschmeckt hat es echt super 🙂 .

jetzt kommentieren? 21. Juni 2011

Erstes Tourenblatt auf GPS-Tour.info

Soeben habe ich meine erste Tour bei gps-tour.info eingestellt. In dieser Community findet man GPS-Tracks für Mountainbike, Wandern, Fahrrad, Klettern, u.v.m. , die von den sportbegeisterten Mitgliedern zur Verfügung gestellt werden.
Ich selbst hatte mir hier schon des öfteren Anregungen und Tourdaten für mein GPS geholt und wollte jetzt auch mal selbst eine tolle Tour für andere bereit stellen.
Während meines Kalifornienurlaubs war ich mit meinem Bruder im Yosemite National Park, wo wir eine 8 Stündige Bergtour entlang der schönsten Wasserfälle und Aussichtspunkte gemacht haben, zu der ich damals auch den Track mit Hilfe meines Garmin Colorado aufgezeichnet hatte. Die wunderschöne Landschaft mit gigantischen Wasserfällen und Felsformationen entlang dieser Strecke möchte ich daher keinem mehr vorenthalten: http://www.gps-tour.info/de/touren/detail.71619.html

jetzt kommentieren? 16. Dezember 2010

Bewerbung zur Königshofer Bierrente

Mit folgenden Fotos von der Nordsee läuft Stefans und meine Bewerbung zur Königshofer Bierrente. Schon in einem vorherigen Artikel hatte ich über diese Aktion der Krefelder Brauerei Königshof berichtet, bei der man mit einer kreativen Idee eine Lebenslange Bierrente gewinnen kann.
Die Fotos entstanden Anfang Juni am Strand von Ostkapelle während eines verregneten Nordseeurlaubs. Heute hab ich sie für die Bewerbung dann nochmal etwas aufgepeppelt, also bitte alle Daumen drücken!!!

jetzt kommentieren? 05. Juli 2010

Intercamp 2010 – Leader-Dixi-Fun

Lustiges Video von einer spontanen Aktion auf einem internationalen Pfadfinderlager in Dülken an dem ich mit den Jungpfadfindern und Pfadfindern aus Kempen über Pfingsten teilnahm. Am Sonntagmittag entstanden dann die Aufnahmen zusammen mit 3 meiner Mitleiter.

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bisher 1 Kommentar 31. Mai 2010

Jumping on the Ourthe

Bis zur Veröffentlichung hat es zwar etwas gedauert, aber hier kommt nun das 2. Jumpstyle-Video von Stefan und mir, welches wir während unserer Kanutour auf der Ourthe im Juli 2009 gedreht haben. Somit hätten wir Holland und Belgien im Sack… auf dass auch noch andere Länder folgen 😉 .

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bisher 1 Kommentar 02. Februar 2010

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